W-Lan Kamera Spektiv Schießstand tefferanzeige

Drahtlose Kamerasysteme zur Trefferkontrolle

Unsere W-Lan Systeme ersetzen ein Mittelklasse Spektiv wie z.B. von Kowa oder Zeiss und kosten nur ein Bruchteil dessen. Dazu kommt ein Mehrwert - die eindeutige Trefferanzeige. 
Man muss es nur mal vergleichen - ein gutes ZF kostet 2500 EUR,  eine sichere Trefferanzeige nur ein paar Hundert EUR!
Ob einzelner Sportschütze oder ganze Schützenvereine, wir bieten  speziell angepasstes Hilfsmittel für die Trefferkontrolle an. 

Jeder Sportschütze kennt das, entweder miserables Wetter auf dem Stand oder pralle Sonne und der Boden flimmert, so oder so, das Erkennen der Treffer wird zum Rätselraten. Mache ich am Diopter/Zielfernrohr noch einen Klick hoch oder runter? Das gute und teure Spektiv ist an seiner optischen Grenze angelangt - es wird einfach nicht scharf...


Im Wettkampf macht ein Ring mehr den Unterschied - das wissen wir aus der Erfahrung!

Wenn man nicht gerade selber Wiederladen tut, ist das Einschießen mit Matchmunition teuer. Eine eindeutige Trefferanzeige reduziert dieses Prozedere auf ein Minimum, gerade auf Entfernungen oberhalb von 100m.

Wir sind selbst Sportschützen und haben dafür ein W-Lan-System entwickelt.

Das System Blinken funktioniert als (W-Lan 2,4 GHz) Kombination  aus Access-Point(im weiteren Verlauf AP genannt) und Client-Kamera(im weiteren Verlauf CK genannt). Das System ist in sich geschlossen, es gibt keine Verbindung ins Internet, keine Cloud, keine Chinesen.
Die Software ist speziell für die Anzeige/Berechnung der Treffer auf der Zielscheibe entwickelt worden - mit Hilfe von vielen erfahrenen BDMP-Sportschützen. Diese sorgen auch immer für weiteren Input, sodass die Hard- und Software ständig auf dem (Prüf-)Stand steht.

Das Grundsystem ist bestens für die 300m- Disziplinen(natürlich auch für 100-200m) geeignet und kann durch weitere CK erweitert werden.


Unsere Systeme funktionieren überall, auch in der Wüste, weil sie völlig autark sind!

Das System funktioniert als WebApp:

  • CK auf ein Stativ montieren (Fotogewinde an der Unterseite) 
  • AP und CK mit den Powerbanken verbinden.
  • Im Abstand von ca. 100-120cm (mit Austauschlinsen bis zu 400cm), links oder rechts, die CK vor der Zielscheibe platzieren.
  • Auf dem Endgerät (Smartphone, Tablet o.ä.) W-Lan SSID auswählen und Kennwort eingeben.
  • Webbrowser auf dem Endgerät öffnen, Adresse eingeben (und auch gleich als Lesezeichen speichern).
  • Im Webbrowser erscheint die Startseite.
  • Einstellen des Zielbereiches über Button Zielansicht - damit ist die Einrichtung vor der Zielscheibe beendet.
  • Zurück auf dem Schützenstand wird der AP in der Nähe des Schützen, in ca. 150cm Höhe, platziert.
  • Die Trefferanzeige erfolgt nun über das Endgerät.

Aktuelles

Was gibt es Neues, Tests usw. folgt hier.

NEU: Standtest LTE/4G-Mobilfunk Version System Blinken in Trügleben

05.09.21 Wie versprochen hier der Standtest der LTE/4G Version von System Blinken Pro.
Sonntag Punkt 9:00 Uhr auf dem 300m-Stand in Trügleben. Das Wetter ist Neblig - die 1m2 Zielscheibe ist kaum zusehen. Macht aber nix- ich hab ja ne Kamera aufgebaut. Diesmal nur die Kamera und einen kleinen LTE-Router - keinen Access-Point, keine Zusatzantenne - nix weiter.
Im LTE-Router steckt eine Prepaid-SIM-Karte von Magneta D1, Netztstärke 4 von 5 Balken! Das ist hervorragend!
Der LTE-Router spannt ein kleines W-Lan Netzt auf, wo sich ein- oder mehrere Kameras, (automatisch) einloggen.
In der Final-Version hat die Kamera überhaupt keine Antenne mehr, das integrierte W-Lan Modul genügt vollkommen. Der LTE-Router wird ja gleich neben der Kamera im geschützten Koffer abgelegt.
Die Verbindungsaufnahme im Schützenbereich geschieht über Smartphone oder Tablet (mit LTE/4G Modul). In meinen Fall wurde das iPad (ohne LTE/4G Modul) mit der Hotspot-Funktion vom iPhone versorgt.
Das klappt prima und ist auch mit jeden anderen Smartphone (Android) möglich.
Ansonsten ist eigentlich kein Unterschied zur W-Lan Version zu erkennen, es läuft nur nicht ganz so schnell. Das liegt aber eher an dem Service für die Port-Weiterleitung, das geht nämlich über einen externen Anbieter.
Das Video zeigt eine 20-Schuss Serie über ca. 25min. Dabei wurden ca. 140mb Datenvolumen (mit Einrichtung) verbraucht (ist auf dem LTE-Router abzulesen).
Die  Prepaid-SIM-Karte ist mit 2gb Datenvolumen für 9,95€ im Monat ausgestattet - das reicht für Training und Wettkampf!

Fazit
Wenn auf dem Stand eine ausreichende LTE/4G Netzabdeckung vorhanden ist - dann ist es eine echte Alternative! Die Kamera kann ohne Probleme auf dem Boden gestellt werden- es gibt keine Beeinträchtigung beim Empfang. Dabei ist es völlig egal ob 100, 300 oder 1000m Entfernung, solange die Netzabdeckung da ist, kann ich mir die Zielscheibe auch von Mallorca aus angucken.

Wir sehen das als Ergänzung zu dem W-Lan System, es hat durchaus seine Berechtigung. 

NEU: LTE-Mobilfunk Version System Blinken

30.08.2021 Die Netzabdeckung im Mobilfunk wird immer besser, deswegen war die Überlegung mal über den Tellerrand zu schauen und ganz ohne Antennen, ohne AP, nur mit Kamera und LTE-Stick, was zu probieren.

Die Vorteile liegen auf der Hand - auf einen Stand, wo ein LTE oder 4G Netz zur Verfügung steht, wird nur das benötigt was auf dem Bild zusehen ist. Kamera, LTE-Stick, Stativ und dann völlig losgelöst von der Entfernung. 

Ob 100m, 300m oder 3000m, es ist völlig egal!

Wir testen jetzt schon über 2 Wochen mit einer Prepaid SIM-Karte mit 2gb Datenvolumen und haben gerade mal 900mb verbraucht.
Es wird die org. Software System Blinken Pro verwendet, allerdings ohne Stream-Modus. 
Demnächst steht ein Test in Trügleben/Thür. an - dort ist eine sehr gute Funknetz Abdeckung vorhanden. Zumal ja auch vorhandene W-Lan Hotspots verwendet werden können(auf der Empängerseite).

Was wird benötigt? Eine Kamera, LTE-Stick oder Mobiler LTE/4G Router, SIM-Karte mit Datenvolumen und auf der Empfängerseite ein Smartphone oder Tablet mit LTE-Funktion.
Wir werden weiter berichten....

Neues Frontend für Software System Blinken

26.06.2021 Wir haben die Software E-Spektiv System Blinken aktualisiert. Es wurde ein neues CSS-Frontend entwickelt, welches schlanker und schneller ist.
Die Grundsätzliche Bedienung ändert sich nicht gravierend - es ist jetzt aber Übersichtlicher und Einheitlicher. Es gibt keine verschalteten Menüs o.ä. - alles ist auf die notwendigste Bedienung reduziert.
 
Das Update ist ab sofort verfügbar, die Bedienungsanleitung wurde auch aktualisiert.  

QR-Codes - das Leben kann so einfach sein

09.05.2021 Jeder kennt die kryptischen quadratischen Symbole die an jedem Schaufenster kleben und aufdringlich werben - scanne mich! Da hinter kann sich ein einfacher Weblink, Email oder andere Informationen verbergen.
Wir haben die QR-Codes jetzt auch für uns entdeckt und werden ab sofort alle Standkarten, die ja individuelle W-Lan SSID und IP-Adressen beinhalten, damit ausstatten. Es wird keine Scanner App o. ä. benötigt (jedenfalls nicht mit einen aktuellen Smartphone) - einfach mit der Handy/Tablet Kamera scannen, bestätigen und schon wird alles wie von Zauberhand geladen - ohne Einstellungsgedöns!

LowCost Version System Blinken

19.04.2021 Auf Grund mehrfacher Nachfragen zur einer einfacheren und günstigeren W-Lan Kamera, haben wir wieder ein preisgünstigeres System ins Angebot übernommen.

Standtest mit W-Lan Bridge

14.04.2021 Erfolgreicher Test unter realen Bedingungen.
Es gibt ja Stände, wo ein Verlegen von Lan-Kabel nur mit großen Aufwand verbunden wäre. Schachtarbeiten, Schutzrohr, Lan-Kabel usw., das kostet richtig Geld und jede Menge Arbeit.
Hier haben wir ein theoretisches  Schema für eine W-Lan Bridge erstellt und nun auch praktisch, auf dem Schützenstand unseren Vertrauens, umgesetzt. 
Der Testaufbau im Detail:

1. Zielbereich

7x W-Lan Kameras laufen über 1x AP(Fritz-Box 4020, alles auf einem Testboard installiert), von da aus weiter per Lan-Kabel auf den 1. Bridge(AP). Die Bridge-Komponenten werden über POE mit Strom versorgt, benötigen also keinen separate Stromversorgung. Der Bridge-AP wird mit der integrierten Richtantenne auf den Bridge-Station (Schützenbereich) ausgerichtet.
Dann kommen erstmal 100m Luftlinie, mit allen Hindernissen, die ein Schützenstand so hat. Das wären hier 2x Schussfänge aus Beton und noch Aufbauten von der Zieleinrichtung 50m Bahn.
2. Schützenbereich
1x Bridge-Station auf Stativ und ebenfalls mit der Richtantenne auf den Bridge-AP ausgerichtet. Von der Bridge-Station direkt per Netzwerkkabel auf einen kleinen Kamera-Server für die Anzeige auf einen HDMI-Monitor.
3. Ergebnis
Das hat uns selber überrascht - die Netto Übertragungsrate entsprach ca. 95% gegenüber 100% Übertragungsrate per Lan-Kabel! Wir reden hier von 7x W-Lan Kameras im Stream, die fast ohne Verlust, übertragen werden.
4. Erkenntnis
Die W-Lan Bridge funkt im 2,4Ghz Bereich - so wie alle unserer Komponenten. Der Testaufbau hat gezeigt, das eine W-Lan Bridge auf einem Schießstand, absolut praxistauglich - und vom Hersteller auch für die Außenmontage zertifiziert - ist. Dabei lassen sich zudem noch größere Entfernungen, zB. 300m, überbrücken.
Eine kleine bildliche Übersicht befindet sich hier.

Die (Schützen)Welt erwacht langsam wieder

05.04.2021 Unsere Informationen für die Schützenvereine sind aktualisiert worden.  Zur Seite.

Aus der Not eine Tugend machen

28.12.2020 Ja, ich weiß - man kann sich die derzeitige Situation auch schön reden - ich bin kein Freund davon.
Die Schützenvereine sind ja auch vom Stillstand betroffen. Aber anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, nutzen einige Vereine die Zwangspause um vorgeschobene Umbauten jetzt vorzunehmen.
So auch mein Lieblingsstand, hier in Thüringen, der SV Ollendorf. Ein kleiner feiner Verein mit 6x100m Bahnen(teilweise mit Seilzug). Hier begrüßt man die Schützen nicht mit mürrischer Aufsichtshabender Manier, sondern mit "Erstmal Kaffee trinken?".
Der Umbau auf Kameras war schon länger geplant - nur wann, wenn nicht jetzt?
In zwei Zeitabschnitten wurden insgesamt 6 Standkameras und 2 Überwachungskameras installiert.
Die Überwachungskameras(außen) wurden nötig, da schon mehrmals "Besuch" da war. Die Außenkameras laufen unabhängig über einen LTE-Router und sind(neben den Alarmaufzeichnungen) jederzeit über Handy einsehbar.
Die Standkameras(6x) funktionieren als Clienten über einen Mini-PC, der als Access-Point(Linux) programmiert  wurde. Über einen 50" Bildschirm wird die Gesamtübersicht dargestellt. Darüber hinaus, kann sich jeder Schütze per W-Lan seine Standkamera aufs Handy/Tablet holen. Das bietet einen deutlichen Mehrwert gegenüber den herkömmlichen Hilfsmitteln(z.B. Spektiven) und schont zudem die Seilzuanlage.
Hier ein paar Bilder.

Es ist konform.

Die hier vorgestellten Systeme funktionieren zuverlässig und sind, gegenüber den einschlägigen US-Versionen (zB Bullseye), entschieden günstiger und völlig konform nach EU-Funkrichtlinien.
Gemäß den in Deutschland geltenden Bestimmungen darf die Abstrahlleistung (EIRP) eines W-Lan Gerätes 20 dBm (100mW) nicht überschreiten. Quelle Bundesnetzagentur März 2019

Systeme wie Bullseye o.ä. dürfen in Deutschland zwar erworben werden, sind jedoch, wegen viel zu hoher Sendeleistung(1000-2000mW) im Betrieb verboten! Auftretende Störungen, zB. beim Flugverkehr/Flugsicherung oder Rettungsdienst, wären katastrophal.